Ausschreibungen für Bauleistungen

Ablauf der Ausschreibung

01

Bedarfsermittlung und Planung

Im ersten Schritt werden der Baubedarf, die Leistungsbeschreibung und die grundlegenden Anforderungen des Projekts ermittelt. Dazu gehören die genaue Definition des Bauvorhabens, der Umfang der Leistungen sowie die Festlegung des zeitlichen Rahmens. Eine sorgfältige Planung schafft die Grundlage für eine zielgerichtete und wirtschaftliche Vergabe.

02

Erstellung der Vergabeunterlagen

Auf Basis der Bedarfsermittlung erstellen wir die Vergabeunterlagen. Dazu zählen die Leistungsbeschreibung, technische Anforderungen, Vertragsbedingungen sowie alle notwendigen Formblätter und Richtlinien nach VOB/A. Die Vergabeunterlagen bilden die Grundlage für eine transparente und rechtssichere Ausschreibung.

03

Veröffentlichung und Kommunikation

Nach Fertigstellung der Unterlagen wird die Ausschreibung auf der entsprechenden Vergabeplattform veröffentlicht. Bei europaweiten Vergaben erfolgt zusätzlich die Bekanntmachung im EU-Amtsblatt. Während der Ausschreibungsphase stellen wir sicher, dass die Kommunikation mit den Bietern klar, transparent und rechtskonform abläuft.

04

Wertung, Vergabe und Vertragsabschluss

Im letzten Schritt erfolgt die Wertung der eingegangenen Angebote nach den vorab festgelegten Kriterien. Anschließend wird die Vergabeentscheidung dokumentiert, der Zuschlag erteilt und der Bauvertrag finalisiert. Damit wird der Vergabeprozess nach VOB/A rechtssicher abgeschlossen und die Umsetzung des Bauvorhabens ermöglicht.

Wahl des richtigen Verfahrens:

Bei Ausschreibungen nach der VOB/A steht die Wahl des geeigneten Vergabeverfahrens im Fokus, um Bauleistungen wirtschaftlich, transparent und rechtssicher zu vergeben. Dabei kommen insbesondere zwei Verfahren in Betracht: die öffentliche Ausschreibung und das Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.

 

Die öffentliche Ausschreibung stellt den Regelfall dar und zeichnet sich durch ihre Offenheit aus: Hier kann sich jedes interessierte Unternehmen um die Teilnahme bewerben. Dieses Verfahren bietet ein hohes Maß an Transparenz und fördert den Wettbewerb, was häufig zu wirtschaftlichen Angeboten führt.

 

Das Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb hingegen kommt vor allem dann in Betracht, wenn die Anforderungen an die Bauleistung komplex sind oder besondere fachliche Kompetenzen benötigt werden. Im Teilnahmewettbewerb wird der Kreis geeigneter Bieter zunächst eingeschränkt, sodass anschließend nur qualifizierte Unternehmen zur Angebotsabgabe und Verhandlung zugelassen werden. Dieses Verfahren ermöglicht eine flexiblere Kommunikation mit den Bietern und die Optimierung der Angebote im Dialog.

 

Die Wahl des richtigen Verfahrens hängt maßgeblich von den Anforderungen des Bauprojekts, der Marktsituation und der Komplexität der Leistungen ab. Mit unserer Expertise unterstützen wir öffentliche Auftraggeber bei der Verfahrenswahl, um eine rechtskonforme, effiziente und bedarfsgerechte Vergabe zu gewährleisten.

Kontakt

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